Die Zuruahá
Das
kleine Volk der Zuruahá-Indios lebt im brasilianischen Urwald. Die Zuruahá
zeichnen sich durch einen sehr guten sozialen Zusammenhalt aus und sind sehr
gefühlsbetonte Menschen.
Die Kinder sind für sie das wichtigste Gut, das es gilt zu behüten und mit viel
Liebe und Geduld großzuziehen.
Durch den ständigen Kontakt mit den Eltern lernen die Indianerkinder von klein auf alle Fertigkeiten, die
sie für ihr späteres Leben brauchen wie Jagen, Fischen, Feldarbeit und das
Bauen der sogenannten Malocas (Häuser).
Sie lernen auch, dass die Natur heilig ist und nicht zerstört werden darf.
Die Lebensweise der Zuruahá wird aber empfindlich gestört durch das Eindringen
von Menschen, die den Urwald ausbeuten wollen.
Zur Ausbeutung kommt das Einschleppen von Krankheiten, die es vorher bei den
Indianern nicht gegeben hat. Dadurch hat sich auch die Kindersterblichkeit
erhöht.
Die eingeborenen Stämme sind die wahren Hüter des Regenwaldes. Sie allein
wissen, welche Pflanzen und Tierarten bedenkenlos als Nahrung bzw. Medizin
verwendet werden können.
Um die Zuruahá langsam auf Kontakte zur Außenwelt vorzubereiten, ist auch
unsere Unterstützung notwendig.
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