
Das
Projekt
Projektnr.: 99/338 Zuruahá
Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig tun könnte." (Edmund Burke)
Die Chronologie des Projektes "Kinder helfen Kindern"
Wertvoll und bedroht - Die Lebensweise der Zuruahá-Indios
„Die Zuruahá haben die Kraft, um sich gegen negative Einflüsse von außen zu behaupten. Doch dafür ist es wichtig, ihnen zur Seite zu stehen,“ meint Miguel Aparacío, Mitarbeiter von CIMI, dem Indianermissionsrat der brasilianischen Bischofskonferenz. Er lebt und arbeitet seit 1995 bei den Zuruaha-Indios in Amazonien/Brasilien, die bisher kaum Kontakt zur westlichen Zivilisation hatten und die traditionelle Lebensweise weitgehend beibehalten haben.
Doch die moderne Zivilisation rückt unaufhaltsam vor und bedroht die einzigartige Kultur: Holzkonzerne schlägern den Wald. Goldsucher dringen immer weiter in das Gebiet ein und bringen Krankheiten wie Grippe oder Masern, gegen die Indios keine Abwehrkräfte besitzen.
Das CIMI-Team hat sich in der Zusammenarbeit mit den Zuruahá auf die
wichtigsten Schwerpunkte konzentriert:
Sicherung des bisherigen Territoriums als Lebensgrundlage der Zuruahá.
Die Bildungsarbeit bereitet die Zuruahá einerseits auf den unvermeidlichen Kontakt mit der westlichen Zivilisation vor, andererseits fördert sie die Identität und die eigene Kultur.
Gesundheitsvorsorgeprogramme gegen eingeschleppte Krankheiten.