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Die Chronologie
des Projektes "Kinder helfen Kindern"
Wertvoll und bedroht - Die Lebensweise der Zuruahá-Indios
„Die Zuruahá haben die Kraft, um sich gegen negative Einflüsse von außen zu
behaupten. Doch dafür ist es wichtig, ihnen zur Seite zu stehen,“ meint
Miguel Aparacío, Mitarbeiter von CIMI, dem Indianermissionsrat der
brasilianischen Bischofskonferenz. Er lebt und arbeitet seit 1995 bei den Zuruaha-Indios in
Amazonien/Brasilien, die bisher kaum Kontakt zur westlichen Zivilisation hatten
und die traditionelle Lebensweise weitgehend beibehalten haben.
Doch die moderne Zivilisation rückt unaufhaltsam vor und bedroht die einzigartige
Kultur: Holzkonzerne schlägern den Wald. Goldsucher dringen immer weiter in das
Gebiet ein und bringen Krankheiten wie Grippe oder Masern, gegen die Indios
keine Abwehrkräfte besitzen.
Das CIMI-Team hat sich in der Zusammenarbeit mit den Zuruahá auf die wichtigsten
Schwerpunkte konzentriert:
Sicherung des bisherigen Territoriums als Lebensgrundlage der Zuruahá.
Die Bildungsarbeit bereitet die Zuruahá einerseits auf den unvermeidlichen
Kontakt mit der westlichen Zivilisation vor, andererseits fördert sie die
Identität und die eigene Kultur.
Gesundheitsvorsorgeprogramme gegen eingeschleppte Krankheiten.
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